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Beiträge aus dem Jahr  2017

„Nach dem Studium endlich in der Schule ankommen.“


Der Vorbereitungsdienst an den Grund-, Werkreal- und Gemeinschaftsschulen im Kreis Böblingen hat begonnen. Die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer werden am Seminar Sindelfingen und an den Schulen willkommen geheißen.

70 zukünftige Lehrerinnen und Lehrer beginnen bei uns ihren Vorbereitungsdienst. Die Feier der Vereidigung der jungen Beamtinnen und Beamten im Odeon Sindelfingen wurde vom Chor des Seminars festlich eröffnet, bevor der stellvertretende Leiter des Seminars Karlheinz Schneider die Anwesenden begrüßte.

Für die Stadt Sindelfingen sprach Roland Narr, der Leiter des Amts für Bildung und Betreuung, und verdeutlichte den hohen Stellenwert welche Schule und Bildung für die Kommunen haben.

Die Schulverwaltung wurde durch Dorothea Grübel vom Regierungspräsidium Stuttgart vertreten.



Ulrich Stoltenburg, Direktor des Seminars, sicherte die Unterstützung zu, damit nach dem Studium der Wunsch endlich in der Schule anzukommen, zügig umgesetzt werden kann. Die Wichtigkeit der persönlichen Beziehung zu den Kindern sei Basis für die ersten Schritte in den Grundschulen die das Fundament schulischen Lernens legen. Die feierliche Vereidigung betonte die Bedeutung der Tätigkeit im staatlichen Schuldienst.

In den nächsten Tagen werden die neuen Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeit an den Grund- Werkreal und Gemeinschaftschulen im Kreis Böblingen aufnehmen.





Gemeinsam gut am Start

Das Seminar Sindelfingen beteiligte sich auf der Didacta 2017 beim Bildungskongress der kommunalen Landesverbände.

Der Bildungskongress der Kommunalen Landesverbände stand in diesem Jahr unter dem Motto "Bildung auf Draht – Digitalisierung an den Schulen". Neben der Interessenvertretung der Kommunen nimmt der Zusammenschluss von Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag vor allem beratende Aufgaben wahr. Mit rund 1200 Teilnehmern war der Kongress die bestbesuchte Veranstaltung der weltgrößten Bildungsmesse.

Nach der Eröffnung des Bildungskongress durch Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis, Präsidenten des Didacta Verbandes, sprach Ministerpräsident Winfried Kretschmann und bekräftigte, dass man die Chancen der Digitalisierung hierzulande nutzen wolle. Die anschließende Diskussionsrunde von Vertretern der Kommunalen Landesverbände mit den Vorsitzenden der Landtagsfraktionen und der Kultusministerin beleuchtete den aktuellen Stand der Diskussion.

Nachmittags gab es ein informatives Ausstellungsprogramm, das von Spitzenpolitkern in einem Rundgang besucht wurde.

Das Seminar Sindelfingen nahm gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern, dem Staatlichen Schulamt Böblingen, und den Leitungen der Kindertagesstätten Böblingen mit einem Stand an der Kongressausstellung teil.

Unter dem Motto: 'Gemeinsam gut am Start' wurden Kooperationen zwischen Früher Bildung und Schulischer Bildung vorgestellt, und der Stand gab darüber Auskunft, wie künftige Grundschullehrkräfte in diesem Bereich ausgebildet und für die Kooperation am Übergang zur Schule vorbereitet werden.

„Arbeiten in multiprofessionellen Teams“ - erste Erfahrungen erwerben am Aktivtag

Im März fanden am Seminar die Kompakttage Pädagogik statt. Da Teamarbeit und die Arbeit in multiprofessionellen Teams im Beruf einer Lehrkraft nicht mehr wegzudenken sind, wird an den Kompakttagen die Arbeit im Team fokussiert und reflektiert.
Am ersten Tag wurden Vorerfahrungen reflektiert, Phasen der Teambildung, Rollen in der Teamarbeit und auch Normenvereinbarungen von Teams in den Blick genommen.
Am zweiten Tag erfolgte die Verknüpfung mit der Praxis. Diese fand bei bestem Wetter, überwiegend im Freien statt und bot neben einem intensiven Austausch auch viel Spaß für die Teams und Gruppen.
In Zusammenarbeit mit Trägern wie dem EPI-Zentrum Böblingen/Stuttgart konnten Lehramtsanwärter/-innen unseres Seminars unter der Überschrift: 'Gemeinsam im Team arbeiten: Kooperative Teamaufgaben und Abenteueraktionen mit Niedrigseilgarten' verschiedenste Aufgaben bewältigen. Diese waren so gestellt, dass sie einerseits selbst durchlebt werden mussten und zugleich einfache erlebnispädagogische Bausteine für Grundschüler/-innen darstellten. Diese Bausteine können mit einfachen Materialien im Handlungsfeld Schule durchgeführt werden.

Kompakttag Pädagogik

Inklusive Bildung braucht exzellente Ausbildung

Am 14. Juli fand der 8. Jahrestag der Kooperation der Seminar Sindelfingen (GS) und Stuttgart (Abteilung Sonderpädagogik) unter dem Motto Kooperativ auf dem Weg zum inklusiven Unterricht im Hospitalhof in Stuttgart und am Seminar Stuttgart statt. Zum ersten Mal nahmen auch interessierte Lehramtsanwärterinnen und -anwärter, sowie Mitarbeiter aus dem Seminar Nürtingen teil.

Nach einer Begrüßung durch Frau Bohn und Frau Witt, folgte das Theaterstück 'Lümmel - eine tierische Freundschaft'. Der Schauspieler Wilhelm Schneck, führte eindrücklich vor Augen, wie das Thema Inklusion zunächst in „die Köpfe der Menschen“ muss - und dass das Gelingen der Inklusion dort seinen Anfang hat.





Im Anschluss daran wurde von den Seminarleitern Thomas Stöppler und Ulrich Stoltenburg eine Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Seminaren unterzeichnet.

Das Unterzeichnen einer Kooperationsvereinbarung kann eine Absichtserklärung sein. Nicht so, wenn damit nach einer über 10-jährigen Zusammenarbeit der Rahmen der realisierten Projekte der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Stellvertretend für die Ausbilderinnen und Ausbilder, die schon über 10 Jahre im Vorbereitungsdienst kooperieren, stärken sie damit die Entscheidung, möglichst früh in der Ausbildung über die Anforderungen der Inklusion zu informieren. „Wir wollen durch die direkte Begegnung der beteiligten Berufe die Gelegenheit geben, die andere Profession kennen zu lernen. Dadurch ermöglichen wir, die Grenzen der eigenen Tätigkeit zu erkennen und rechtzeitig andere Professionen einzubeziehen. Das gemeinsame Interesse ist die Teilhabe aller Kinder am Miteinander.“ beschreibt Stoltenburg das Grundanliegen aller Veranstaltungen zu diesem Thema.





Der Vormittag schloss mit einem impulsgesteuerten Austausch. Lehramtsanwärter/-innen beider Seminare diskutierten über 'plakative Thesen' zur Inklusion. Sie brachten Beiträge aus ihrer Profession ein, entdeckten Gemeinsames, aber auch unterschiedliche Sichtweisen auf verschiedene Aspekte von Inklusion.

Am Nachmittag gab es Foren aus nahezu allen Fachrichtungen der Sonderpädagogik. Bei den Angeboten von Schulen, die einen Einblick in ihre Arbeit in inklusiven Settings gaben, wurde die Unterrichtsarbeit bzw. Schulentwicklung vorgestellt, und mit den Anwesenden diskutiert.

Der Tag bot wieder einen vielseitigen und vielschichtigen Einblick in das Themenfeld Inklusion und leistete einen Beitrag zur Kooperation der verschiedenen Lehrämter. 

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