Suchfunktion

Deutsch

I. Der Bereich Deutsch

Unsere Deutsch-Fachschaft: Lehrende
Dieter Bienia, Beatrix Braun, Ralf Büttner, Winfried Harst, Petra Herrmann, Sabrina Jalics, Dr. Frank Janle, Sybille Krieger, Saskia Luckner, Barbara Marx, Birgit Neugebauer, Ralf Rettich, Martin Schnarr, Kerstin Sonnenwald, Kathrin Traens, Verena Zürcher.

Neben der Vermittlung grundlegender Kenntnisse und Kompetenzen in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Deutschunterrichts bilden die Prinzipien didaktischer Differenzierung vor allem in den Sitzungen mit den Themen Schreibkompetenz und Textverstehen (Lesekompetenz) eine wichtige Rolle. Dabei werden auch die zu fördernden Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, in den Blick genommen.
Unsere fachdidaktischen Sitzungen werden nach einem von den Lehrenden gemeinsam erarbeiteten Ausbildungsplan parallel geführt. Dieses Vorgehen ermöglicht den Austausch, nutzt Synergieeffekte und bietet v.a. auch die Möglichkeit von Kooperationen innerhalb der Fachdidaktik und unter den Kolleg*innen.

Die Ausbildung in den fachdidaktischen Sitzungen ist geprägt durch einen Wechsel von direkter Vermittlung und Selbsterprobung. 

Jährlich findet eine Mentorentagung statt, um mit den Ausbilder*innen ins Gespräch zu kommen, um den Kontakt zu den Ausbildungsschulen zu halten und um neue Impulse im Bereich des Deutschunterrichts zu setzen.

Der seit einigen Jahren durchgeführte „Tag der Deutschdidaktik“ bereichert unsere praktische Tätigkeit durch die Einladung von Referentinnen und Referenten aus dem universitären Bereich, wodurch eine Verbindung zwischen aktuellen fachwissenschaftlichen Entwicklungen und der didaktischen Arbeit an der Schule hergestellt wird.

Das Seminar nimmt zudem seine Aufgabe als didaktisches Zentrum wahr; Beispielhaft seien hier einige Schwerpunkte des Fachbereichs Deutsch genannt:

  • Kompetenzorientierter Unterricht in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Faches Deutsch;
  • Entwickeln von Kriterien, Erstellen von Material für die Unterrichtsgestaltung, z.B. für die Differenzierungsstunde Klasse 10
  • Instrumente zur Lernstandsdiagnose
  • Individuelles Lernen und Möglichkeiten der Binnendifferenzierung
  • Förderung von Lesemotivation und -kompetenz, Erstellen von Unterrichtsmaterial.
  • Förderung von Schülern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, durch DaZ-Angebote, Erarbeitung von Sequenzen zum sprachsensiblen Fachunterricht.
      

II. Zusatzausbildung und besondere Veranstaltungen 

1. Rhetorische Bildung

1.1. Rhetoriktag:
Schulung des eigenen Ausdrucks vor der Klasse (Redner- und Lehrerpersönlichkeit). Übungen zur Ausbildung der Lehrerpersönlichkeit im Bereich Auftreten, Kontakt, Präsenz, Stimme (Klang, Modulation, Artikulation, Tempo, Lautstärke etc.). Kriteriengestütztes Feedback.
Ein Workshop mit Übungen aus den Bereichen praktische Rhetorik und Jugend debattiert (im Vorkurs). 

1.2. Kommunikative Kompetenz - die Interaktion mit der Klasse:
Kooperation mit den Erziehungswissenschaften: Lehrerverhaltenstraining (handlungsorientiert in Situationen und auf der Grundlage vertiefender Kommunikationstheorien) 

1.3. Praktische Rhetorik:
Rhetorik als Unterrichtsgegenstand (Vermitteln rhetorischer Strategien z.B. für Referate, GFS)

1.4. Basisstimmtraining:
ergänzende Veranstaltung bei stimmtechnischen Problemen. 

2. Jugend debattiert

Debattieren als kompetenzorientierte Unterrichtsform. Die eigene Rede und die Kommunikation mit anderen (Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft), Kennenlernen des Wettbewerbformates Jugend debattiert.

Bundeswettberb "Jugend debattiert"

3. Darstellendes Spiel

Die Methode Darstellendes Spiel als Interpretationsweg ist fest im Lehrplan verankert. Daher werden in den Fachsitzungen auch szenische Zugänge zur Interpretation vermittelt. Zudem wird die Möglichkeit der Teilnahme an einer zweitägigen Zusatzveranstaltung zu dieser Interpretationsmethode angeboten. 

4. LRS (Lese-Rechtschreibschwäche)

In einer vertiefenden Zusatzveranstaltung geht es um die Diagnose von Schwächen und Möglichkeiten der Förderung bei Lese-Rechtschreibschwäche  

5. Zusatzausbildung Deutsch als Zweitsprache (DaZ)/ DaF

Thematisiert wird u.a. ein „sprachsensibler Fachunterricht“, der die Probleme von Schülern mit Deutsch als Zweitsprache berücksichtigt und Möglichkeiten der Förderung anbietet.
Diese Zusatzausbildung (30 Stunden und ein Kolloquium als Abschlussprüfung) soll helfen, sich auf den aktuellen und kommenden Sprachförderbedarf am Gymnasium vorzubereiten.
Zugelassen sind alle Deutschreferendar*innen (mit beliebigem weiteren Fach).

Deutsch als Zweitsprache

Ausbildungsplan Kurs 19/20


Stand: 12 / 2018

 

Fußleiste