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Fachrichtung emotionale und soziale Entwicklung


Die Fachrichtung emotionale und soziale Entwicklung beschäftigt sich mit der Frage, wie es gelingen kann, Kinder- und Jugendliche in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu stärken und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Auf Grund individueller Lebensumstände und Erlebensweisen der betroffenen Kinder und Jugendlichen können psychosoziale Notlagen entstehen. In der Schule bedarf es dann besonderer Unterstützung durch Lehrerinnen und Lehrer, wodurch diese selbst in schwierige und belastende Situationen kommen können. In diesen komplexen Beziehungsgefügen greifen keine einfachen Lösungen. Vielmehr ist hier ein gemeinsamer Prozess des Suchens erforderlich, welcher durch das ständige Bemühen um ein vertieftes Verständnis der Erlebens- und Verhaltenswelt der Kinder und Jugendlichen geprägt ist.

Ein Schwerpunkt der Ausbildung in der Fachrichtung emotionale und soziale Entwicklung am Seminar Stuttgart liegt darauf, aus den Erfahrungen an den Ausbildungsschulen über eine vertiefte Reflexion Verständnis für Gründe, Hintergründe, Motive und Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern mit sozial-emotionalem Förderbedarf zu entwickeln. Szenisches Verstehen ist hierbei eine mögliche Methode vermutete innere Themen der Kinder und Jugendlichen zu erschließen. Auf dieser Grundlage werden Hypothesen aufgestellt und adäquate Beziehungs-, Bildungs- und Beratungsangebote entwickelt. In Fallbesprechungen können diese vorgestellt und unterschiedliche Sichtweisen erlebt und reflektiert werden.

Die unterschiedlichen Bildungsangebote (inklusiv, dezentral, exklusiv) werden in ihrer Vielfalt ebenso berücksichtigt wie die Bedeutung der Zusammenarbeit mit schulischen und außerschulischen Netzwerkpartnern. Die verschiedenen Ausbildungssettings der Anwärterinnen und Anwärter ermöglichen ein breites Erfahrungsspektrum in der Ausbildungsgruppe.


Allgemeine Hinweise zur Ausbildung finden Sie hier

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